16. Dezember 2018

Hundepfoten im Winter – Pfotenschutz bei Eis und Schnee

Normalerweise sind die Pfoten eines Hundes recht robust. Allerdings machen Hundepfoten auch weniger Schnee zu schaffen als die Segnungen unserer Zivilisation die da heißen Splitt und Streusalz. Daher sollte man den Hundepfoten im Winter viel Aufmerksamkeit schenken und den Pfotenschutz bei Eis und Schnee sehr ernst nehmen. Neben Salz und Splitt können auch Eisklümpchen zu Problemen führen. Die Folge können feine Risse in der Ballenhornhaut sein. Und zwischen den Zehen können sich so Scheuerstellen bilden, auch diese machen unseren vierbeinigen Freunden dann schnell zu schaffen.

Ein weiteres Problem ist das Streusalz, das den Hund stört und daher zielstrebig abgeleckt wird. Das sauber lecken der Pfoten nach dem Gassi gehen kann dann zu Magenschäden führen.

Hundeschuhe bei Schnee und Eis

Im Normalfall brauchen Hunde keine speziellen Schuhe für den Winter. Die meisten Hunde würden diese auch Booties genannten Schuhe nur sehr widerwillig tragen, wenn man sie überhaupt an ihre Pfoten bekommt. Bei Hunden mit weichen und rissigen Ballen kann es allerdings schon sehr sinnvoll sein sie Hundeschuhe tragen zu lassen, insbesondere in der Stadt, denn hier lauern Streusalz und Splitt, beides nicht sehr gut für empfindliche Ballen.

Hundepfoten im Winter kontrollieren

Während Hundeschuhe auch im Winter nur in sehr wenigen Fällen Sinn machen, gehört es zur absoluten Pflicht die Hundepfoten im Winter regelmäßig zu kontrollieren. Am besten nach jedem Spaziergang. Gibt es rissige Stellen? Hat sich was zwischen den Pfoten festgesetzt? Gibt es Eisklumpen an den Pfoten, die beseitigt gehören?

Pfotenpflege im Winter

Schlecht der Hund nach einem Spaziergang intensiv seine Pfoten ab, dann stört ihn bestimmt das Streusalz. In einem solchen Fall sollte man unbedingt die Pfoten nach einem Spaziergang abwaschen, denn das abgeschleckte Salz kann zu Magenproblemen führen. Leidet der Hund außerdem unter trockenen und rissigen Ballen, dann sollte im Winter noch eine spezielle Pfotenpflege betrieben werden. Vor dem Spaziergang sollten die Pfoten bzw. Pfotenballen mit Melkfett oder Vaseline eingerieben werden. Nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmen Wasser abgespült. Und den Bereich auf Verletzungen kontrollieren. Danach wieder einreiben.

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Zuletzt aktualisiert am 16.12.2018

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Haare zwischen den Ballen kürzen

Bilden sich an den Haaren zwischen den Pfotenballen (manche Hunde haben hier so viele Haare, dass man fast schon von Schneeschuhen sprechen kann) und bilden sich an diesen Haaren Eisklumpen, dann sollte man diese (aber auch nur diese Haare) im Winter zurück schneiden.

Salzbestreute Wege meiden

Im Winter wäre es natürlich vom Vorteil salzbestreute Wege zu meiden. Auf Waldwegen und Feldwegen, häufig auch in Parks ist das zwar möglich, aber dorthin muss man ja auch erst einmal kommen. Am Abend werden zudem Waldwege und Feldwege gerne gemieden, schließlich steigt bei Dunkelheit ja die Verletzungsgefahr. Hier sind die richtigen Leuchthalsbänder natürlich von Vorteil, man wird besser gesehen und zusammen mit einer Taschenlampe findet man auch im Dunkeln seinen Weg.

Wenn die Hundepfote bereits verletzt ist oder auch schon stark rissig, dann hilft die regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe (Tierarzt fragen) und auch ein Desinfektionsmittel. Da Hunde gerne schlecken, sollte man dann aber entweder für Ablenkung sorgen oder eine Socke über die lädierte Pfote ziehen.

Siehe auch: Pfotenpflege beim Hund und Melkfett zur Pfotenpflege beim Hund.

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